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Manuelle Lymphdrainage: Die sanfte Massage gegen Schwellungen

Prim. Dr. Daniela Gattringer, MSc.

Foto: andreas160578/Pixabay
Lymphödeme sind Flüssigkeitsansammlungen, die unter anderem entstehen, wenn im Zuge der Krebstherapie Lymphknoten entfernt oder bestrahlt beziehungsweise Lymphgefäße beschädigt werden. Je nach Krebsart kann sich dadurch an den entsprechenden Körperregionen Flüssigkeit im Gewebe ansammeln und für unangenehme, vielfach auch schmerzhafte Schwellungen sorgen.

Sehr häufig ist dies bei der Therapie von Brustkrebs der Fall, bei der das Lymphödem an Arm, Hand und Brust auftreten kann. Bei Kopf- und Halstumoren sind Schwellungen im Gesicht und/oder Hals möglich, bei Tumoren im Beckenbereich sind vorwiegend die Beine betroffen.

Abhilfe kann eine manuelle Lymphdrainage schaffen.

Was ist die manuelle Lymphdrainage?

Bei der manuellen Lymphdrainage nutzt der Therapeut eine sehr sanfte und leichte Massagetechnik, die mit kreisenden Bewegungen und einem permanenten großflächigen Hautkontakt arbeitet. Ziel ist es, den Abfluss der Flüssigkeit aus dem Gewebe zu stimulieren. Dieser entstauende Effekt wird durch das Tragen von Kompressionsstümpfen noch verstärkt.

Was bewirkt die manuelle Lymphdrainage?

  1. Sie leitet die Flüssigkeit über das noch intakte Lymphsystem ab, beziehungsweise um.
  2. Sie wirkt beruhigend auf das Nervensystem.
  3. Sie hilft die Muskulatur zu entspannen.

Was sollte beachtet werden?

  • Um Hautreizungen zu vermeiden, darf die Lymphdrainage während einer Strahlentherapie nicht im Bereich des bestrahlten Areals durchgeführt werden. Alle anderen, nicht vom Tumor betroffenen Körperregionen, dürfen aber mittels manueller Lymphdrainage behandelt werden.
  • Bei einem akuten Infekt, bei akuter Thrombosen bzw. Venenentzündung sowie Hautveränderungen unklarer Herkunft muss auf eine manuelle Lymphdrainage verzichtet werden.
Themen: Bewegung und Physiotherapie, Rehabilitation
  • "Die Rückkehr in den Alltag fällt leichter"

    „Mein Arzt erzählte mir nach Abschluss meiner Darmkrebsbehandlung von der ambulanten onkologischen Reha. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar. Mit der Rehabilitation begann der Wiedereintritt in mein Alltagsleben, die Rückkehr zur Normalität. Ich hatte das Gefühl, aktiv an meiner Genesung mitzuwirken.“ (Ingeborg, Teilnehmerin an der ambulanten onkologischen Rehabilitation)

  • "Ich konnte 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen"

    „Das breit gefächerte Angebot der ambulanten onkologischen Rehabilitation, das sogar BIA-Messungen und Leistungsdiagnostik mit einschließt, schätze ich besonders. Ich konnte von erster zu zweiter Reha bereits 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen.“ (Nadja Kapeller (36), aus Linz, über die ambulante onkologische Rehabilitation)

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