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Indoor-Training für Krebspatienten

Redaktion selbertun.at

Foto: Jonathan Borba/Unsplash
„Outdoor against Cancer (OaC)“ will Krebspatienten während und nach der Therapie mit Hilfe von Bewegungsangeboten mobilisieren.

Denn es ist wissenschaftlich erwiesen, dass regelmäßige Bewegung die Prognose und das Rückfallrisiko positiv beeinflussen.

Coronavirus: Aus Outdoor wird Indoor

Die Physiotherapeutin Gudrun Ronacher aus Linz hat sich dieser europaweiten Bewegung angeschlossen. Aufgrund der Beschränkungen durch das Coronavirus bietet sie nun jeden Donnerstag um 17 Uhr via Videoplattform Zoom für Krebspatienten ein 60-minütiges Live-Training an, das bequem im Wohnzimmer absolviert werden kann. Die moderaten Fitnessübungen dienen zur Muskelkräftigung und zur Verbesserung der Ausdauer und Koordination.
Die Physiotherapeutin nimmt auf das Alter und den Gesundheitszustand der teilnehmenden Personen Rücksicht und stimmt das Training auf sie ab. Das Schnuppertraining ist gratis - danach kostet der 10er-Block 95 Euro.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wird um Kontaktaufnahme per E-Mail ersucht.

Mehr zum Thema

Sobald die Coronavirus-bedingten Beschränkungen aufgehoben sind, finden die Trainingseinheiten wieder im Freien statt. Hier erhalten Sie nähere Infos.

Auf der Website von „Outdoor against Cancer“ finden Sie viele weiter Trainingsvideos als Anregung für regelmäßige Bewegungseinheiten zuhause.

Lese-Tipp: Interview mit „Outdoor against Cancer“-Gründerin Petra Thaler auf selpers.com.

Themen: Bewegung und Physiotherapie
  • "Ich konnte 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen"

    „Das breit gefächerte Angebot der ambulanten onkologischen Rehabilitation, das sogar BIA-Messungen und Leistungsdiagnostik mit einschließt, schätze ich besonders. Ich konnte von erster zu zweiter Reha bereits 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen.“ (Nadja Kapeller (36), aus Linz, über die ambulante onkologische Rehabilitation)

  • "Die Rückkehr in den Alltag fällt leichter"

    „Mein Arzt erzählte mir nach Abschluss meiner Darmkrebsbehandlung von der ambulanten onkologischen Reha. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar. Mit der Rehabilitation begann der Wiedereintritt in mein Alltagsleben, die Rückkehr zur Normalität. Ich hatte das Gefühl, aktiv an meiner Genesung mitzuwirken.“ (Ingeborg, Teilnehmerin an der ambulanten onkologischen Rehabilitation)