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Impfen schützt auch bei Krebs

Prim. Doz. Dr. Holger Rumpold

Foto: Seaq68/Pixabay
„Darf ich mich impfen lassen?“ Diese Frage stellen sich viele Krebspatienten. Die kurze und erfreuliche Antwort ist: Ja, Sie dürfen.

Denn gegen Grippe, FSME (Zecken) oder Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten werden sogenannte Totimpfstoffe verabreicht. Das heißt, die Erreger sind nicht mehr funktionsfähig und können deshalb auch problemlos während einer Chemotherapie verabreicht werden. Einziges Manko: Der Impfschutz ist – abhängig von der Erkrankung und den verwendeten Chemotherapeutika – nicht immer so hoch wie bei gesunden Menschen. In Summe sorgen diese Impfungen aber für weniger schwere Infektionen.

Nein zu Lebendimpfstoffen

„Lebendimpfstoffe“, wie etwa gegen das Gelbfieber, dürfen während einer Chemotherapie allerdings nicht gegeben werden. Wie der Name verrät, werden bei dieser Impfung aktive Erreger verabreicht, die dann im Körper eine „Mini-Version“ der Erkrankung auslösen. Bei gesunden Menschen ist das ein gewünschter Effekt, bei Krebspatienten wird aber dadurch das geschwächte Immunsystem noch zusätzlich belastet.

Tipp: Grippeimpfung nutzen!

Für Krebspatienten empfehlenswert ist übrigens die Grippeimpfung, da durch die häufigen Krankenhausbesuche auch das Ansteckungsrisiko höher ist.

Bei Fragen zum Thema Impfen hilft Ihnen Ihr Onkologe gerne weiter!

Themen: Beratung
  • "Die Rückkehr in den Alltag fällt leichter"

    „Mein Arzt erzählte mir nach Abschluss meiner Darmkrebsbehandlung von der ambulanten onkologischen Reha. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar. Mit der Rehabilitation begann der Wiedereintritt in mein Alltagsleben, die Rückkehr zur Normalität. Ich hatte das Gefühl, aktiv an meiner Genesung mitzuwirken.“ (Ingeborg, Teilnehmerin an der ambulanten onkologischen Rehabilitation)

  • "Ich konnte 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen"

    „Das breit gefächerte Angebot der ambulanten onkologischen Rehabilitation, das sogar BIA-Messungen und Leistungsdiagnostik mit einschließt, schätze ich besonders. Ich konnte von erster zu zweiter Reha bereits 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen.“ (Nadja Kapeller (36), aus Linz, über die ambulante onkologische Rehabilitation)