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Fasten heilt nicht, aber es „könnte“ helfen

SaVie Ernährung, Bewegung, Motivation

Foto: JillWellington/Pixabay
Immer wieder kursieren Gerüchte, dass der Krebs „ausgehungert“ werden kann. Das wäre schön, hat aber mit der Realität leider wenig zu tun.

Bei bestehenden Tumoren empfiehlt sich das Fasten jedenfalls nicht. Das Risiko einer Mangelernährung ist deutlich erhöht. Besonders ein zu wenig an Eiweiß begünstigt eine Abnahme wichtiger Muskelmasse und erhöht die Infektanfälligkeit.

Bei Übergewicht kann im Einzelfall nach Abschluss einer Krebstherapie durch Fasten eine Optimierung des Stoffwechsels erreicht werden. Das Fettgewebe produziert Hormone, darunter auch entzündungsfördernde Botenstoffe, die die Erkrankung negativ beeinflussen können. Je weniger Fett, desto weniger dieser Hormone werden produziert. Die erste Wahl für eine gezielte Reduktion von Fettgewebe ist jedoch immer „nährstoffreich Essen, regelmäßig Bewegen“! Ein langsamer Gewichtsverlust gewährleistet den Erhalt der Muskelmasse, die Fabrik für eine gute Fettverbrennung.

Spannend sind erste Untersuchungen die daraufhin deuten, dass die Chemotherapie nach einer zweitägigen Fastenperiode wirkungsvoller und nebenwirkungsärmer sein könnte. Die Betonung liegt auf „könnte“, da das Zusammenspiel von Fasten und Therapie noch unklar ist. In den kommenden Jahren wird es dazu noch Studien geben, aber derzeit können keine Empfehlungen ausgesprochen werden.

Besonders wichtig: Fasten ist nicht gleich fasten. Und nicht jede Form des Fastens ist sinnvoll, ja, manche sogar schädlich. Informieren Sie sich bei einem Diätologen über die Möglichkeiten.

Themen: Ernährung
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