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Drei Sätze, die Angehörige vermeiden sollten

Mag. Regina Anderl

Foto: Tony Hand/Unsplash
Eine Krebserkrankung kann jeden von uns rat- und sprachlos machen und aus diesem Grund müssen Krebspatienten immer wieder Sätze hören, die zwar gut gemeint, aber oft kontraproduktiv sind.

1. „Du musst jetzt positiv denken“ suggeriert, dass der Betroffene trotz Diagnose in guter Stimmung sein sollte, hoffnungsfroh und negative Gedanken ausgespart werden sollten. Positiv zu denken, eine positive Haltung einnehmen oder positiv in die Zukunft zu blicken ist grundsätzlich eine begrüßenswerte Haltung, bedeutet aber für viele, es sich nicht zu erlauben, „hängen zu lassen“. Oft ist dies aus Gründen der anstrengenden Therapien gar nicht möglich und es beginnt eine Zeit des „Versteckens negativer Gefühle und Emotionen“. Der Ausdruck dieser kann aber maßgeblich zur Entlastung beitragen. Es kursieren viele Fantasien wie zum Beispiel, dass negative Gedanken die Heilung verhindern oder nach Abschluss der Behandlungen der Krebs wieder zurückkommen kann. Diese Ideen sind wissenschaftlich nicht haltbar..

2. „Du musst jetzt ganz stark sein“ ist vor allem während der anstrengenden Therapien eine große Herausforderung, da der Patient bzw. die Patientin gerade in dieser Phase geschwächt sein kann und Ruhe benötigt. Stark sein kann sich auch auf die Emotionen beziehen und möglicherweise bewirken, dass jemand seine Gefühle nicht zulässt. „Zusammennehmen“ kann zusätzlich Anspannung im Körper aufbauen, wo eigentlich Entspannung von Vorteil wäre.

3. „Du musst jetzt kämpfen“ soll Mut machen, aber der Schlachtruf geht ins Leere. Wogegen soll der Patient mit welchen „Waffen“ kämpfen? Und woher soll die Kraft für den Kampf kommen? Diese Empfehlung wird von vielen als „Floskel“ erlebt, weil diese immer wieder im Zusammenhang mit der Krebserkrankung kursiert (zum Beispiel „den Kampf gegen Krebs verloren oder gewonnen“ oder „den Krebs besiegt“ etc.)

Alle drei Aussagen können den Betroffenen unnötig unter Druck setzen und sollten deshalb nur dann eingesetzt werden, wenn diese auch vom Betroffenen verwendet werden. Wie Sie stattdessen helfen können, erfahren Sie hier.

Themen: Beratung, Psychologie und Psychotherapie
  • "Die Rückkehr in den Alltag fällt leichter"

    „Mein Arzt erzählte mir nach Abschluss meiner Darmkrebsbehandlung von der ambulanten onkologischen Reha. Dafür bin ich ihm heute noch sehr dankbar. Mit der Rehabilitation begann der Wiedereintritt in mein Alltagsleben, die Rückkehr zur Normalität. Ich hatte das Gefühl, aktiv an meiner Genesung mitzuwirken.“ (Ingeborg, Teilnehmerin an der ambulanten onkologischen Rehabilitation)

  • "Ich konnte 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen"

    „Das breit gefächerte Angebot der ambulanten onkologischen Rehabilitation, das sogar BIA-Messungen und Leistungsdiagnostik mit einschließt, schätze ich besonders. Ich konnte von erster zu zweiter Reha bereits 1,4 kg Muskelmasse zugewinnen.“ (Nadja Kapeller (36), aus Linz, über die ambulante onkologische Rehabilitation)

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